14.Julei 2012 - 20 Jahre "Zum Gerücht"

 

 
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Achtung! Wir suchen ab sofort eine (n) Köchin / Koch zur Festanstellung. Bitte melden unter nebenstehender Mailadresse oder per Telefon unter 0152 / 37101876
 

Herein spaziert Ihr durstig Leut

und frisch den Durst gelöscht ! Prost !!

Trink Laubegaster Bier - eine Bekömmlichkeit in allen Lebenslagen.

Am Montag, den 06.Februar diesen Jahres (2012) ist ALLES anders. Wir feiern in trauter Runde unsere Weinachtsfeier und lassen uns würdevoll von unseren Vetretungen vertreten.

 

Das Laubegaster Bier

Im täglichen Sortiment gibt es ein helles, goldgelbes Bier, Stammwürze 11,5° und ein dunkles, braunes Bier, Stammwürze 12,3°. Beide Biere sind obergärig und unfiltriert. Das macht sie so gesund - denn Hefe ist gesund! Etwa 200 Gläser dieser Biere enthalten soviel Vitamine wie eine Orange.  Laut neuester Laboruntersuchung  hat das Laubegaster Dunkel einen Alkoholgehalt von 4,8% und das Laubegaster Hell von 4,6%. Somit ist einwandfrei sicher gestellt daß sich nach dem Genuß einiger Biere auch die Leber in höchster Freude (endlich nicht mehr Arbeitslos!) befindet. Am 12.Juli des Jahres 2008 gab es den Festbieranstich mit dem lecker roten Laubegaster Festbier. Dieses Bier besticht durch seine Farbe - rot - wie der Name schon sagt, seinem Geschmack und seinem erhöhten Alkohol Gehalt.  Zum Inselfeste 2008, 2009, 2010 & 2011 wurde das ganze schöne Festbier weggesoffen. Alles alle, aber zum nächsten Inselfest gibt es wieder Neues!!!! Und ausserdem gibt es ja im Dezember & März das leckere Bockbier. Mit 13,6° Stammwürze nicht ganz so stark wie andere Bockbiere dafür ungemein süffig!!

Um der permanenten Nachfrage nach diesem wundervollen, vollmundigem, heilenden Gerstensaft genüge zu tun  musste gehandelt werden. Und so kann man sich problemlos das Bier im 2L Krug abfüllen lassen.

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Die Kruge ist die Antwort auf die Frage: "Wie lösche ich meinen permanent Durst?"

Somit muss niemand mehr allein zu Haus vor dem Fernseher sitzen und Fersehen gucken - NEIN!! - Ein jeder kann sich jetzt seinen treuen Begleiter im "Gerücht" abholen und der fröhlichen Stunden in trauter Zweisamkeit vor dem Bildschirm huldigen. Oder mann nimmt die Kruge einfach mit an die Elbwiesen, geniesst die wunderbare Natur und wenn der Durst größer ist als der Inhalt im Kruge holt man sich einfach eine frisch gefüllte Kruge aus der lieblichen Kaschemme. Das Leben kann so wundervoll sein! Genießen wir es! Prost.

HomeLogo.jpg (67312 Byte) Und pünktlich seit der Weinachtszeit 2008 gibt es das gute Laubegaster auch in der Flasche. Bei einer Temperatur von 4°C bis 7°C gelagert hält sich dieses Bier auch bis zu drei Wochen. Das ist doch eine gute Naricht oder? Selbst nach fünf Wochen schmeckte das Bier noch hochwohlbekömmlichst!

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Genauso gut, allerdings ohne Alkohol, schmeckt unser Treberbrot aus eigener Herstellung. Treber ist das, beim brauen, ausgelaugte Malz. Nach jedem Brauvorgang kommt der frische Treber ins "Gerücht" und wird da zu leckerem Brot verbacken. Die Gäste sind des Lobes voll.

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Das freut natürlich das Wirtilein.

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Lieber Feierfreudiger Mensch, Du hattest Glück. Du hast diese Seite gefunden. Ist das nicht eine unwahrscheinliche Freude!! Nun endlich brauchst Du auch in Deiner viel zu langen Gerüchtabwesenheitszeit das Gerücht nicht zu vermissen. Das nenne ich eine riesengroße Freude für Dich! Solltest Du jedoch zu den wenigen Leuten gehören, welche tatsächlich noch nie in dieser gar lieblichen Kaschemme gastiert haben, so nimm diese Seite zum Anlass, dies schnellstens nach zu holen. Aber hurtig!! Hubbe ab, hubbe durch, mache los!! Sonst ist am Ende das Bier alle!! Na aber, dann wird´s erst blöd. Zum Glück ist dies bis jetzt noch nie passiert, aber man weiß ja nie. Zur Freude Aller gibt es übrigens jeden Dienstag eine offene Session und jeden Sonntag Livemusik. Nur in den warmen Sommer- Monaten Jun-Aug. ist mal keine. Aber dafür gibt es in dieser Zeit besonders viel Bier und Wein. Auch haben wir eine schöne große Karte zum essen. Aber nicht beschweren wenn Du von dem bissel Papier nicht satt wirst.

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Die Zeiten sind hektisch & schnell. Wir nur manchmal. Deswegen - Tischreservierungen über diese Mailadresse bitte immer erst für den Folgetag (oder später) und bitte nicht abendlicher als 20.00 Uhr. Desweiteren sei darauf hingewiesen daß vielleicht alles schon vorbestellt voll ist und somit eine weitere Vorbestellung aus Völligkeitsgründen leer bleibt? Insofern ist das gute alte Telefon immer noch die bessere Alternative - wenn denn auch jemand ran geht.

Hier gibts noch ein paar alte Speisekarten käuflich zu erwerben

 

 

An dieser Stelle noch kurz etwas über die Geschichte der Kaschemme

Vor nunmehr XXL Jahren wurde diese kleine liebliche Kaschemme von dem Wirt gegründet, mit dem Ziel, damit reich und berühmt zu werden. Das erste Ziel ging leider voll in die Hose, aber daß zweite Ziel hat sein Ziel erreicht. Der Wirt ist weltberühmt geworden. Das kann er jeden Tag an seiner Post sehen. Er bekommt jeden Tag Post aus aller Welt. Das ist zwar dann immer nur Werbung, aber er kann daran deutlich erkennen, daß in aller Welt an ihn gedacht wird. So ein berühmter Wirt hat natürlich auch seine ganz eigene Lebensgeschichte, welche damit beginnt, daß er von seinen lieben Elternteilen als immer durstig geboren wird. Dieses Dilemma konnte und wollte er sich nicht länger mit ansehen. Da er mittlerweile erfahren hatte, im weiteren Verlaufe seines damals noch unberühmten Lebens, daß es noch ganz viele andere Kinder von ganz vielen lieben Elternteilen gibt welch auch ganz unwarscheinlich durstig geboren wurden, dachte er sich, hier muss eine Durststillstelle her. Denn immer so durstig durchs Leben zu gehen macht nur noch mehr durstig und ausserdem ist Durst schlimmer als Heimweh und sollen denn etwa deswegen die anderen durstigen Kinder ihre ganz lieben Elternteile verlassen ? Neiiin ! Gesagt, getan, die Durststillstelle wurde gegründet und in nur kürzester Zeit trank sie sich hoch zur Gästewohlfühlsammelstelle. Welch ein Erfolg ! Viele durstige Gäste kamen und blieben manchmal gar fast zwei Tage lang (meistens waren es ja die lieben Kellnerlieleins mit ihren lieben Gästieleins) ehe sie dann endlich gedürstet, gestärkt und frohen Mutes diese gar liebliche Gästewohlfühlsammelstelle verließen. Und alle kamen und kommen sie wieder. Sehr zum Kummer allermöglichen der so zahlreich vorhanden Behörden und Beamten. Mit vielen Tricks haben diese immer wieder versucht diese gar liebliche Gästewohlfühlsammelstelle zu schädigen, aber es hat nichts genuzt. Und so konnten wir Jahre des Herrn 2002, auf den Tag genau 6 Wochen vor dem Hochwasserhöchststand (1,18 m vorn und 1,63 m hinten im Gerücht) den zehnten Geburtstag am 6. Julei (eigentlich isses ja der 11. Julei, aber egal) feiern ! Prost !

An dieser Stelle möchte ich den geneigten Leser mit der doch nicht ganz uninteressanten Geschichte des Hauses mitsamt seines Umfeldes bekannt machen :
- um 1408 datiert die erste urkundliche Erwähnung der Besiedlung 
"Lubegast" (Dorf des Lubogost-sorbisch :lubo=lieb, wert / hose=Gast)
- 1501 wird schon ein Fährmann erwähnt
- 1529 nach mehrmaligem Besitzwechsel gelangt das Fischerdorf in 
den Besitz derer von Bünau zu Weesenstein
- 1613 erstmals eine Schiffmühle im Eigentum des kurfürstlichen 
Amtes, Bauern müssen ihr Getreide darin mahlen lassen
- 1650 Verbot zur Übersetzung über die Elbe von Fuhrwerken- 
Kurfürst fürchtete um seine Einnahmen aus dem Geleitzoll
- um 1830 Aufhebung der Gutsgerichtsbarkeit
- im 18. Jahrh. erlangt Laubegast Bedeutung durch Caroline Neuber 
- 1992 wird die liebliche Kaschemme "Zum Gerücht" gegründet
Seither ist Laubegast weltberühmt.
Die ehemalige Zwirnerei der "Zwirnwölfe"in deren einen Teil sich die Kaschemme befindet, geht zurück auf die Familie Wolf. Die Familie Wolf war bis 1926 trotz Streit mit dem Rat der Stadt Dresden (seit 1738 Verkaufs -
ver bot auf dem Altmarkt) und Verkaufsverbot zur Leipziger Messe als Hauptaufkäufer und Verleger der Garne aktiv. Zum Bleichen der Garne dienten die Elbwiesen, wovon noch heute der Straßenname "Zur Bleiche" zeugt. Das Grundstück verlief ursprünglich über ein Gelände von 0,6 ha, zu welchem das heute noch existierende Herrenhaus (Österreicherstr., ehemaliger Wohnsitz der Familie) gehörte. Die Schankwirtschaft erstreckt sich über drei Gebäudeteile, deren ältester vermutlich der ehemalige Pferdestall ist (vermutlich vor 300 Jahren erbaut). Dieses Gebäude war bis in die 30er Jahre zum Garten hin offen. Noch heute befinden sich im jüngsten Teil (Flachbau-Eingang) unter den Toiletten Gewölbe, welche dem Fäkalienabflusse des Pferdestalls dienten. Der zweitälteste Gebäudeteil der Kneipe ist das frühere Brunnenhaus. Der Brunnen ist heute noch direkt neben dem Tresen sichtbar. Viel Spaß noch weiterhin.

 

Ps.: Wie wird heutzutage der Gang in´s Gerücht tituliert ? "  Zum Beichten (saufen) in die Thomas-Kirche (der Wirt heisst Thomas). " Für ganz, ganz viele liebe Gästileins ist die allerletzte Kaschemme auch schon zum zweiten Wohnzimmer geworden. Ja, so ist das.

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Hier wiehert der Amtsschimmel

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